My Eritrea
in Zusammenarbeit mit Themenpartnern in Eritrea –
Medizin, Wasser, Kunst und Kultur

Menschliches Zusammenleben ist eine kulturelle Leistung. Nach neueren Studien zur Entwicklungshilfe ist jedes Engagement, das nicht auch auf das kulturelle Umfeld reagiert und Bezug nimmt, in der Regel langfristig zum Scheitern verurteilt.

Eritrea, eine der ärmsten Nationen der Welt, ist Mittelpunkt unserer Initiative My Eritrea. Das Land am Horn von Afrika, gebeutelt von mehreren Jahrzehnten Krieg und Notstand, definiert sich politisch und kulturell vor allem durch koloniale Fremdbestimmung und die erkämpfte Unabhängigkeit von Äthiopien.

Unsere Projekte und Projektvorschläge nehmen die Kultur Eritreas als eigenständigen Faktor ernst und eröffnen hier Möglichkeiten, sich auf Augenhöhe zu begegnen, ohne dass dies besonders hervorgehoben werden müsste. Dadurch kann auch Entwicklungsinitiativen beispielsweise aus Medizin und Wasserversorgung ein Weg direkt in die Gesellschaft ermöglicht werden, der nicht die üblichen Abhängigkeiten und Rollenverteilungen wiederholt.

My Eritrea steht für Wissenstransfer, für fachübergreifende Diskurse und Kooperationen.

Das gemeinsam mit Eritreern und Themenpartnern erarbeitete Konzept reflektiert die Bereiche Medizin, Wasserversorgung, Kunst und Kultur. Alle Sparten bilden zusammen ein lebendiges Mosaik, welches unsere Kunst- und Kulturinitiative My Eritrea als Ganzes thematisieren und vernetzen will.

Anmerkungen zu den kulturellen Identitäten Eritreas (pdf)
Dynamische Nebelnetze zur Trinkwassergewinnung von Peter Trautwein (pdf)
Über Musik und Oral History von Klangkünstler Kalle Laar (externer Link)

Eine Initiative des pilotraum01 e.V. mit den Partnerorganisationen WasserStiftung, WINTA-era e.V. und Human-Plus e.V.